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Insights & Wissen

Aktuelles aus der Pricing-Welt.

Fachartikel, Analysen und Praxistipps rund um Pricing, Digitalisierung und KI. Arbeitsdokumente statt Marketing-Material — unregelmäßig, mit Substanz.

Neue Serie

Pricing 101 — die Methoden im Überblick.

Eine Serie über die wichtigsten Pricing-Methoden — von Cost-Plus bis Pay-What-You-Want. Verdichtet, einordnend, sofort einsetzbar.

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Neu im Blog

Aktuelle Beiträge

Pricing-Methode

Cost-Plus Pricing — einfach, aber selten optimal

Kosten plus Marge — die rechnerisch einfachste Methode. Genau diese Einfachheit wird zur Schwäche, sobald Markt und Wettbewerb ins Spiel kommen.

Pricing-Methode

Penetration Pricing — schnell rein, dann anziehen

Mit niedrigem Einstiegspreis Marktanteil erobern, später hochziehen — ein Klassiker, dessen Erfolg an einer einzigen Frage hängt: Wechseln die Kunden später überhaupt mit?

Pricing-Methode

Skimming Pricing — die Zahlungsbereitschaft Schicht für Schicht abschöpfen

Hoher Einführungspreis, danach kontrolliertes Absenken — Skimming maximiert Erlös pro Kundengruppe und verlangt strikte Disziplin in der Preisreduktion.

Pricing-Methode

Economy Pricing — günstig anbieten, ohne unprofitabel zu werden

Niedriger Preis, niedrige Kosten — Economy Pricing funktioniert nur, wenn Ihre operative Effizienz wirklich besser ist als die der Wettbewerber.

Pricing-Methode

Loss Leader Pricing — bewusst draufzahlen, um den Korb zu verkaufen

Ein Produkt unter Einstandspreis als Türöffner für den profitablen Rest des Sortiments — der Hebel funktioniert nur, wenn der Folgeumsatz auch wirklich kommt.

Pricing-Methode

Anchor Pricing — den Bezugspunkt aktiv setzen

Ein hoher Referenzpreis macht den eigentlich angepeilten Preis attraktiv — Anchor Pricing nutzt einen der robustesten kognitiven Effekte in der Preiswahrnehmung.

Pricing-Methode

Psychological Pricing — die Wahrnehmungseffekte richtig nutzen

9,99 statt 10,00 Euro ist nur die offensichtlichste Variante. Psychological Pricing umfasst eine ganze Klasse subtiler Effekte, die Kaufentscheidungen messbar verschieben.

Pricing-Methode

Preisdifferenzierung — gleiches Produkt, unterschiedliche Preise

Wer für unterschiedliche Kundengruppen unterschiedliche Preise nimmt, schöpft Zahlungsbereitschaft systematisch ab — vorausgesetzt, die Trennung der Segmente hält.

Pricing-Methode

Versioning Pricing — drei Pakete, drei Erlösebenen

Good–Better–Best ist die häufigste Pricing-Architektur im Markt. Richtig konstruiert, holt sie aus jedem Segment den maximalen Erlös, ohne dass Kunden sich übervorteilt fühlen.

Pricing-Methode

Geo Pricing — Preisdifferenzierung nach Region

Lokale Kaufkraft, Wettbewerbsdichte und Logistikkosten unterscheiden sich. Geo Pricing greift diese Unterschiede ab — und steht im Zeitalter transparenter Online-Preise unter besonderer Beobachtung.

Pricing-Methode

Pay-What-You-Want — Kunden bestimmen den Preis selbst

Klingt nach radikaler Geste, ist aber ein gezielt einsetzbares Instrument. Pay-What-You-Want funktioniert dort, wo soziale Normen und Beziehung den Preis tragen.

Pricing-Methode

Bundle Pricing — mehr verkaufen durch geschickte Kombination

Mehrere Produkte zu einem Paketpreis — Bundling ist eines der wirksamsten Mittel, um Kaufkorbwert und Margenmix gleichzeitig zu erhöhen.

Pricing-Methode

Dynamic Bundle Pricing — Bündel, die sich an Kontext anpassen

Statt fester Pakete entstehen Bundles in Echtzeit aus Kundenverhalten, Bestand und Margenzielen. Der Hebel liegt in der Datenbasis und der Steuerlogik.

Pricing-Methode

Two-Part Tariff — Grundgebühr plus Nutzungspreis

Eine Fixgebühr für den Zugang, ein variabler Preis für die Nutzung — das Modell trennt Erlös aus Bindung und Erlös aus Verbrauch sauber voneinander.

Pricing-Methode

Dynamic Discounting — Rabatte als Steuerinstrument einsetzen

Statt Pauschalrabatten werden Discounts kontextabhängig vergeben — auf Basis von Auslastung, Lebensphase oder Verhalten. Wenn die Logik sauber ist, wird aus Rabatt ein präzises Steuerwerkzeug.

Pricing-Methode

Peak Load Pricing — Spitzenlast bepreisen, Grundlast schützen

Wer Engpasszeiten höher bepreist als Schwachlastzeiten, glättet Auslastung und sichert Investitionen. Die Methode ist klassisch in regulierten Industrien — und gewinnt im digitalen Geschäft an Bedeutung.

Pricing-Methode

Marginal Cost Pricing — der Preis am Rand der Kapazität

Wenn die nächste verkaufte Einheit fast nichts kostet, kann jeder Preis über den Grenzkosten ein Beitrag sein. Marginal Cost Pricing ist ein Werkzeug für volle Kapazitäten und enge Marktentscheidungen.

Pricing-Methode

Freight Absorption — Logistikkosten als Marktinstrument

Wer die Frachtkosten übernimmt, verhandelt nicht über den Listenpreis — sondern verschiebt einen oft unterschätzten Hebel im Gesamtpaket.

Pricing-Methode

Valentine Pricing — Anlassbezogene Preisstellung gezielt einsetzen

Saison- und Anlassmomente verschieben Zahlungsbereitschaft. Valentinstag, Muttertag, Black Friday — wer den Anlass richtig spielt, hebt Margen ohne Listenpreis-Verschiebung.

Pricing-Methode

Cost-Based Pricing — der Klassiker mit verschiedenen Spielarten

Cost-Plus ist nur eine Variante. Cost-Based Pricing ist der Oberbegriff für eine ganze Familie kostengetriebener Methoden — und der stille Default in vielen Industrien, oft ohne bewusste Entscheidung.

Pricing-Methode

Premium Pricing — der bewusste Aufschlag auf Status und Erlebnis

Premium-Preise sind kein Rechenresultat, sondern eine Markenentscheidung. Sie funktionieren nur, wenn Substanz, Wahrnehmung und Vertriebskanal die Story konsequent tragen.

Pricing-Methode

Freemium — kostenfrei einsteigen, später bezahlen

Free zieht Nutzer, Premium zahlt die Rechnung. Freemium ist eines der erfolgreichsten Pricing-Modelle der digitalen Ära — und eines der schwierigsten zu kalibrieren.

Pricing-Methode

Value-Based Pricing — der Preis aus der Kundensicht

Was ist Ihrem Kunden der Nutzen wirklich wert? Value-Based Pricing macht diese Frage zum Ausgangspunkt der Preisbildung — und ist anspruchsvoller in der Umsetzung als jede andere Methode.

Pricing-Methode

Outcome-Based Pricing — bezahlt wird das Ergebnis

Statt Stunden oder Lizenzen bezahlt der Kunde das tatsächlich erreichte Ergebnis. Outcome-Based ist die konsequenteste Form von Value-Based Pricing — und entsprechend anspruchsvoll in der Vertragsgestaltung.

Pricing-Methode

Competitive Pricing — der Preis am Wettbewerb ausgerichtet

Wer den Wettbewerb ständig im Blick behält, läuft Gefahr, sich an dessen Logik zu binden. Competitive Pricing ist legitim, sollte aber bewusst gewählt sein, nicht aus Reflex.

Pricing-Methode

RRP Minus — der Discount, den der Markt erwartet

Der Listenpreis des Herstellers wird zur Referenz, der eigene Preis als prozentualer Abschlag kommuniziert. RRP Minus ist Standard im Handel — und prägt Erwartungshaltung mehr, als manchem Hersteller lieb ist.

Pricing-Methode

Dynamic Pricing — der Preis als bewegliches Ziel

Preise verändern sich in Echtzeit auf Basis von Nachfrage, Angebot und Kontext. Dynamic Pricing ist mächtig — und wird vom Kunden zunehmend kritisch beobachtet.

Pricing-Methode

Pay-Per-Use — bezahlt wird die tatsächliche Nutzung

Statt Lizenzen, Pauschalen oder Mengen wird die echte Nutzung abgerechnet — sekunden-, transaktions- oder ereignisgenau. Pay-Per-Use ist die radikalste Form verbrauchsabhängiger Preisbildung.

Pricing-Lexikon

Begriffe rund ums Pricing — kompakt erklärt.

Von Value-Based Pricing bis Price Waterfall. Unser Pricing-Lexikon erklärt die wichtigsten Begriffe rund um Preismanagement, Preisstrategie und Pricing-Methoden — kompakt, verständlich und praxisnah.

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